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Das Projekt

Das Netzwerk „Inklusion hoch 3“

Das „Netzwerk Inklusion hoch 3“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der drei Partner

  • Lebenshilfe Walsrode e.V.
  • Stephansstift Evangelische Jugendhilfe Heidekreis gGmbH und der
  • Stadt Walsrode.

Der Name des Netzwerkes soll zum einen die Anzahl der Kooperationspartner und zum anderen die Wichtigkeit des Gedankens der Inklusion für die jeweiligen Partner widerspiegeln. Das Projekt wird gefördert durch die Aktion Mensch und ist am 01.03.2016 gestartet. Die Laufzeit beträgt drei Jahre.

Lebenshilfe Walsrode e.V.

Seit der Entstehung der Lebenshilfe Walsrode e.V. setzt sich dieser Elternselbsthilfeverein für die uneingeschränkte Teilhabe von behinderten Menschen und ihren Familien am gesellschaftlichen Leben ein.
Die Lebenshilfe Walsrode als gemeinnütziger Verein hält differenzierte Assistenz-, Förder- und Unterstützungsangebote für Menschen aller Altersstufen bereit. Sie ist beratend, heilpädagogisch, pflegerisch und therapeutisch aktiv.

Stephansstift Evangelische Jugendhilfe Heidekreis

Im Heidekreis hält das Stephansstift unterschiedliche Angebote der Kinder- und Jugendhilfe vor. Diese reichen von niedrigschwellig, präventiven Angeboten bis zu intensivtherapeutisch, stationären Angeboten und Projekten.
In Walsrode organisiert der Träger u.a. das Familien- und Kinderservicebüro und vernetzt die Akteure der Sozialen Arbeit im Stadtbereich (Sozialraumgremium). Beispiele sind Kindertreff und Elterncafé.

Stadt Walsrode

Walsrode ist bevölkerungsmäßig die größte Stadt im Heidekreis mit ca. 25.000 Einwohnern. Gleichzeitig ist sie zweitgrößte Flächengemeinde in Niedersachsen mit 271 km².

Die Stadt Walsrode unterstützt schon seit vielen Jahren Integration in Kindergärten und Krippen, betreibt ein interkulturelles Kulturzentrum und engagiert sich im Bereich Migration.

 

Inklusion – Was ist das eigentlich?

Viele Menschen haben den Begriff Inklusion schon gehört. Aber was genau steckt Zugehörigkeitdahinter? Und was bedeutet Inklusion für jeden von uns persönlich?

Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.

In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.

Inklusion ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist. Deutschland hat diese Vereinbarung unterzeichnet - mit der Umsetzung von Inklusion stehen wir aber noch am Anfang eines langen Prozesses.